Die goldenen Regeln

Die zehn goldenen Regeln bei Sommertouren in den Bergen

 

  1. Bevor du gehst, wichtige Infos einholen: Wettervorhersage, Wanderkarten, Bergführer, Wanderleiter, Hüttenwarte, eigene Beobachtungen und persönliches Wissen.
  2. Die Tour gut planen: Schwierigkeitsgrad, Dauer, bekannter oder eingezeichneter Weg, Wetterbedingungen.
  3. Gutes Material wählen : dem Schwierigkeitsgrad der Tour angepasst, aber ein Minimum mit guten Bergschuhen, Rucksack mit einer guten Jacke und einem Pullover, zu trinken und zu essen, Sonnenbrille.
  4. Die gute Strecke wählen: den Teilnehmern angepasst und für den am wenigsten erfahrenen der Gruppe, aber immer eine bekannte und bezeichnete Strecke wählen, mit einer Umkehrmöglichkeit.
  5. Vor dem Startjemanden informieren: einen Dritten informieren, den Teilnehmern die gewählte Strecke melden, die Tour der Tagesform anpassen, Wettervorhersagen respektieren.
  6. Wetter observieren : Gewitter = abbrechen oder zurück. Regen = glitschiger Boden und Sturzgefahr. Wind oder Schnee = kalte Temperaturen und Unterkühlungsgefahr. Nebel = eingeschränkte Sichtweite und Gefahr sich zu verlaufen.
  7. Die Marschzeiten respektieren: früh losgehen und früh zurück sein, die angegebenen Zeiten einhalten (auf Karten und Wanderwegen angegeben), sich nicht von der Dunkelheit überraschen lassen.
  8. Für die Umwelt schauen: auf den Wanderwegen bleiben, die Fauna und Flora respektieren, nichts pflücken, keine Abfälle in der Natur zurücklassen.
  9. Bei Unfall, 144 wählen in der Schweiz oder 112 in Europa, sich nicht in Gefahr bringen bei einer Bergung von Verletzten, immer für die eigene Sicherheit sorgen.
  10. Ohne eigene Erfahrung oder bei Ungewissheit umkehren oder sich von einer professionellen Person führen lassen. Bergführer und Wanderleiter freuen sich, dich zu begleiten.